«Elefant» SM-E-1
Sipho Mabona
Kinderspital Zentralschweiz
«Die Arbeit basiert auf dem Faltmuster eines Elefanten. Wie bei den Arbeiten des Krebses stehen auch hier offene, freie Formen im Vordergrund. Die Offenheit der Kompositionen lädt dazu ein, immer wieder neue Formen und Zusammenhänge zu entdecken. Je nach Betrachtung können Assoziationen an Landschaften, Bergketten oder andere natürliche Formen entstehen.
Elefant
Der Elefant wird oft mit Stärke, Fürsorge und Zusammenhalt in Verbindung gebracht. Gleichzeitig steht er für Erinnerung und Erfahrung.»
Sipho Mabona
Dieses Wandobjekt zeigt einen Ausschnitt aus dem Faltplan eines Elefanten. Sipho Mabona hat 2014 zusammen mit einem Team aus einem einzigen Blatt Papier von 15 mal 15 Metern einen lebensgrossen Elefanten gefaltet — vier Wochen hat das gedauert. Hier kannst du dir einen Bericht von SRF dazu ansehen: Lebensgrosser Elefant: Filmbericht SRF. Das Muster, das du hier als Wandobjekt siehst, ist ein Ausschnitt aus genau diesem Faltplan.
Die ganze Entstehung siehst du in diesem Film:
Hier siehst du das fertig gefaltete Tier als Zeichung. Das Wandobjekt ist aus Holz gefertigt, lasergeschnitten und von Hand mit Acrylfarbe bemalt. Form, Grösse und Farben wurden eigens für diesen Ort entwickelt.
Wieso «SM-E-1»?
Jedes Origami-Wandobjekt trägt eine Kennzeichnung. «SM» steht für Sipho Mabona, «E» für den zugrundeliegenden Faltplan — in diesem Fall Elefant — und «1» für die erste Variante. Die Nummerierung zeigt: Es handelt sich nicht um ein Einzelstück, sondern um eine von mehreren möglichen Ausführungen. Denn das Kunstprogramm ist so angelegt, dass aus jedem Faltplan jederzeit neue Varianten entstehen können — in anderer Grösse, Farbgebung oder Form, angepasst an einen neuen Ort im Haus. Dieses Prinzip nennen wir das Partitur-Prinzip.